Prof. Dr. Marion Röttgen

Marion Röttgen lebt mit ihrer Familie in Stuttgart. Sie hat in Literaturwissenschaft promoviert, Logopädie und Sprecherziehung studiert und lehrt als Professorin an der IB-Hochschule.

Buchveröffentlichungen bei opus magnum
in der edition amici

Tolga hat’s nicht leicht.
Die Freundschaft zwischen einem deutschen Mädchen und einem türkischen Jungen

Mit Illustrationen von Susanne Duppen

Preis: € 12,99
Broschiert: 88 Seiten
Verlag: Opus Magnum, Edition Amici
ISBN-13: 978-3956121005

Inhaltsbeschreibung:

Patrizia ist ein patentes, fröhliches Mädchen, das aber gerade durch seine Spontaneität hier und da bei Eltern und Lehrern auf allerlei kleine und große Probleme stößt. Wie es aber gerade ihr gelingt, den neuen Mitschüler, den kleinen Türken Tolga, in die Klasse zu integrieren, das erzählt uns diesesBuch.
Dabei passiert natürlich auch allerlei Aufregendes – das neue Fahrrad verschwindet, und auch die Freundschaft mit der türkischen Familie ist nicht so einfach, wie die kleine Patrizia sich das zunächst vorstellt.

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Kindheiten. Kurzgeschichten

Preis: € 9,90
Broschiert: 104 Seiten
Verlag: Opus Magnum, Edition Amici
ISBN-13: 978-3939322903
Inhaltsbeschreibung: Mit feiner Ironie erzählt Marion Röttgen von den kleinen und großen Tragödien der Kindheit. Ihre Kurzgeschichten spielen um die Jahrhundertwende, in den fünfziger Jahren und heute. Es sind Skizzen alltäglicher Situa­tionen, die durch ihre Schlichtheit betroffen machen und wohl jeden Leser an Erfahrungen aus der eigenen Kindheit erinnern.

Schlimme Geschichten. Kurzgeschichten

Preis: € 12,90
Broschiert: 132 Seiten
Verlag: Opus Magnum, Edition Amici
ISBN-13: 978-3939322993

Inhaltsbeschreibung:

Marion Röttgens neue Kurzgeschichten erzählen prägende Episoden und unerwartete Begegnungen aus dem Leben von jungen und alten Menschen. Die kleinen und großen Tragödien – gerade weil sie schlicht und unpathetisch erzählt werden –  machen den Leser durch ihren Realismus betroffen und fordern sein Mitfühlen heraus.

Rezensionen:

Das Buch Kindheiten habe ich sehr gerne gelesen. Die kurzen, humorvollen und doch melancholischen Geschichten aus der Perspektive kindlichen Erlebens, haben viele eigene Erinnerungen in mir wach gerufen. (12.03.12, U. Rothfuss)

Die Geschichten sind einfallsreich und zudem instruktiv, was die Kindheit von früher angeht. Manchmal ungewöhnlich relevant, manchmal apercuhaft. Die Mischung bekommt gut. (23.03.12, J. Bark)

Allein das Bild auf dem Einband enthält konzentriert und gebündelt den ganzen Liebreiz kindlicher Weiblichkeit. Diese Kindheitserlebnisse beinhalten ein echtes, wunderbar tiefes und ernstes Einfühlen in die Kinderseele, die so manche Erinnerung speichert, von der man als Eltern glaubt, sie hinterließen keine Spuren.
Wunderbar wie die Autorin punktualen Erlebnissen der Kinder Ernsthaftigkeit zukommen lässt und beglückend bedeutungsscharf einen Wert beimisst. Glück und Trauer nahe beisammen. Großartig. (24.04.12, J. Seibel, Gerlingen)

Diese teils bizarren Geschichten sind mit Witz und Humor geschrieben und spiegeln zudem die jeweiligen Zeitverhältnisse trefflich wider. (30.06.12, Th. Nachtigall, Itzstedt)

Die Fähigkeit, Petitessen so zu formulieren, dass sie zu einem bleibenden Eindruck werden, das ist ähnlich wie bei Beethovens Bagatellen: sie scheinen hingetupft, enden ohne große Gesten und sind dennoch kleine Meisterwerke, die sich einprägen. (14.10.12, G. Schmied-Kowarzik, München)

Ich bin sehr angetan; das gilt für Form und Inhalt gleichermaßen. Wir bewundern die Beobachtungsgabe der Autorin, die nicht nur das optisch Wahrnehmbare eines Geschehens erfasst und schildert, sondern auch die Gemütslage glänzend einfängt, die alles antreibt und miteinander verknüpft. Durch die Fähigkeit zur scharfen Beobachtung erwächst Lebensklugheit
(11.11.12, S. Auch, Stuttgart)

15 Kindheitsgeschichten von unterschiedlicher Länge, in unterschiedlicher Perspektive erzählt: Familiengeschichte und eheliche Konflikte mit ihren Folgen für die Kinder: Was tun Eltern ihren Kindern an? Kindheitstraumata und -tragödien, Sehnsüchte und Enttäuschungen, Schulgeschichten und kindliche Grausamkeiten – das alles aber nicht schwermütig und schwergewichtig, sondern eher humorvoll und heiter erzählt: Kindsein ist nicht einfach, keine heile Welt, aber Kinder werden damit fertig, haben Kraft. Die Wirkung auf den Leser: Eigene Erinnerungen und Bilder tauchen auf, Erlebnisse, die verschüttet waren, die eigene Kindheit gerät in Blick. Eine in der Tat ungemein anregende Lektüre. (30.10.12, Frericks)

Wie kommt Marion Röttgen – Professorin für Gesundheitswissenschaft, promovierte Literaturhistorikerin, examinierte Sprecherzieherin, Leiterin zweier logopädischer Praxen, Verfasserin zahlreicher therapeutischer Bücher – wie kommt diese vielseitige Hamburgerin dazu, 15 Kurzgeschichten über das Thema Kindheit zu schreiben? Vielleicht, weil Marion Röttgen beruflich viel mit Kindern zu tun hat. Weil sie Erinnerungen, eigene und die anderer Menschen, festhalten möchte. Weil sie der Meinung ist, dass Erlebnisse aus der Kindheit Einfluss auf das spätere Leben haben. Oder weil sie einfach das Schreiben als eine weitere Seite in sich entdeckt hat, die ihr großes Vergnügen bereitet.

Ihre 15 Kurzgeschichten haben nichts mit einer Verklärung der Kindheit zu tun. Sie machen nicht auf niedlich oder entzückend. Sie sind lebenswahr. Stimmen auf eine heitere Weise nachdenklich. Sie gleichen Momentaufnahmen, in denen Existenzielles anklingt. In einer lockeren, klaren Prosa, die sich auch auf das versteht, was zwischen den Zeilen mitschwingt. Die Verwundungen, die Erwachsene Kindern zufügen. Selbst wenn sie es gut meinen und eine alte, heißgeliebte Puppe so perfekt restaurieren, dass diese auf das Kind kalt und fremd wirkt. Untröstlichkeit stellt sich dann ein.

Auch die Folgen gescheiterter Beziehungen kommen zur Sprache, denen Kinder hilflos ausgesetzt sind. Schöne Stimmungen und Erwartungen, die von Erwachsenen kaputt gemacht werden. Aber dies alles wird nicht anklagend vorgebracht, sondern mit Einfühlung und auch mit einer Mischung aus Ironie und Humor, welche diese Geschichten lesens- und bedenkenswert macht. Denn Marion Röttgen kann anschaulich und farbig, oft auch amüsant und bei aller Leichtigkeit mit wissender Menschlichkeit erzählen. (Reutlinger Generalanzeiger, hdw, 04.04.13)

„Man kann „Schlimme Geschichten“ gut als Nachfolger des ersten Erzählungsbandes verstehen, denn er hat die gleichen Qualitäten: wir lesen berührende Begebenheiten aus dem Alltag, es geht um die Unruhe von Heranwachsenden, um verlorene Spontaneität von Älteren, um Überraschungen auf der Straße, kurz um dass, was uns alle betrifft. Es sind liebvolle Beobachtungen an der Schwelle von Ahnung und plötzlichem Verstehen, und das in genauer und unprätentiöser Sprache ohne Floskeln und immer mit einem Sprung kopfüber in die Situation.
(J. Bark).

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